Reifen

Jetzt kurz tapfer sein, es gibt ihn nicht! Es ist wie beim Motorrad selbst, alles hat seine Vor und -Nachteile und wer alles ein bisschen kann, kann nichts richtig. Grobe Reifen unterliegen natürlich einem hohen Verschleiß, genauso wie weiche Gummimischungen die viel Grip bieten. Straßenlastige Reifen erreichen hohe Laufleistungen, kommen in schlammigen Gefilden aber an ihre Grenzen.

Geht in euch und überlegt was ist mein Streckenprofil? In vielen Fällen hat der Hersteller das auch gemacht und euch schon eine gute Lösung aufgezogen. Meistens kommt man mit der nicht so groben Variante doch erstaunlich weit. Als Einsteiger würde ich für eine Strecke wie z.B. den TET eher auf trockenes Wetter achten (Reisezeit), als mir den Kopf über die Reifen zu zerbrechen. Wenn der Boden staubig und gut durchgetrocknet ist und kein Schlamm und nasse Wiesen drohen, lasst einfach den Serienreifen drauf.

Stehen Sand und Schlamm auf dem Programm hilft es natürlich wenn die Profilblöcke etwas gröber sind. Allerdings ist dann bei Regenfahrten auf der Landstraße Zurückhaltung angesagt.

Tipps:

Hier einige Stichpunkte zur Anregung um sich über die wichtigsten Parameter Gedanken zu machen.

Autobahnetappen? Dual Sport Reifen? Haftung? Geländeanteil? Feldwege? Regenfahrten? Anreiselänge? Schotter? Bremsweg? Sand? Jahreszeit? Stollen? Laufleistung? Budget? Verfügbarkeit? Verschleiß? Gewicht? TüV? Abrollgeräusch?

*Oben abgebildet sind der IRC GP21/22 und Bridgestone TW301/302 welche ich auf der CRF 250 Rally fahre.